Systemisches Coaching

 

Ohne Wurzeln keine Flügel – Das Schauen auf die Herkunftsfamilie

Woher komme ich und wo ist mein Platz in der Familie?
Welche Rolle habe ich eventuell unbewusst übernommen?
Welche Einflüsse aus der Familienseele prägen mich?


Kaum etwas prägt uns mehr als unsere Rolle in unserer Herkunftsfamilie. In der seit den 1990er Jahren wissenschaftlich anerkannten systemischen Arbeit wird das Individuum nicht allein, sondern in der Wechselbeziehung zu seiner Familie gesehen. Diese ganzheitliche Betrachtung eröffnet den Blick auf unterdrückte Emotionen, vorgegebene Lebensmuster, Schicksalsschläge oder ähnliche Problemstellungen, die Verhalten oder Gesundheit im System beeinflussen.


Die Position, welche ein Mensch in der Herkunftsfamilie einnimmt, prägt all seine Beziehungen auf privater sowie beruflicher Ebene und prädestiniert für gewisse Problemstellungen und Muster.


Systemisch zu arbeiten bedeutet jedoch auch, Probleme als einen Ausdruck des zwischenmenschlichen Miteinanders zu verstehen und die gelebten Rollen mit größtem Respekt und Achtung zu betrachten. Dabei tritt die Lösung in den Mittelpunkt. Tiefe Versöhnung und Loslassen werden möglich. Durch ein systemisches Coaching gewinnen Sie neue Sichtweisen auf Ihre Persönlichkeitsstruktur und Ihre Beziehungen, lernen Ihre bisher gelebten Rollen zu verstehen und entdecken neue Verhaltenswege und ungenutzte Ressourcen für Ihr weiteres Leben.

 

Alles ist mit Allem verbunden.


Jede Störung in einem Familiensystem oder in einer Organisation wirkt sich mehr oder weniger auf alle Mitglieder aus - wie bei einem Mobile: Bewegt man irgend einen Teil, bewegt sich immer das ganze System. Und das betrifft nicht nur Glaubensmuster und Einstellungen - selbst Gefühle sind oft nicht auf Selbst-Erlebtes zurückzuführen, sondern können von Familienmitgliedern oder anderen “Weltbildprägern” übernommen sein.


Alleine kann man diese Verstrickungen mit dem System oft nicht erkennen. Ganz einfach deshalb, weil man Teil des Systems ist und damit zu nah dran - es ist so, als würden Sie versuchen, sich selbst klar im Spiegel zu sehen, während Sie mit der Nasenspitze den Spiegel berühren. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass viele Prägungen in der frühen Kindheit und sogar in der Zeit der Schwangerschaft geschehen, so dass wir kaum bewusste Erinnerungen daran haben - was nicht heisst, dass sie deshalb nicht mehr aus dem Unterbewusstsein heraus wirken würden.

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